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Alarmierung

Wie werden die Feuerwehreinsatzkräfte über einen anstehenden Einsatz informiert?

Dafür gibt es neben der den meisten bekannten Sirene auch noch andere Mittel.

 

Die Einsatzkräfte unserer Feuerwehr werden über die Integrierte Leitstelle Passau (ILS) alarmiert.

Desweiteren alarmiert die ILS Passau auch noch Hilfskräfte des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes.

 

Es gibt verschiedene Alarmierungssysteme, die im Folgenden beschrieben werden:

1. Alarmierung per Sirene:

Die Alarmierung erfolgt über einen, sich dreimal wiederholenden, aufheulenden Ton. Die Sirene ist auf dem Dach unseres Feuerwehrhauses installiert.

Sie wird nicht nur für die Alarmierung der Feuerwehr eingesetzt sondern warnt auch die Bevölkerung bei Umwelt oder Unwetterkatastrophen.

Diese Technik ist allerdings nur noch auf dem Land weit verbreitet, denn es gibt verschiedene Nachteile:

  •  Anlockung von Schaulustigen zu Einsätzen
  •  Sehr stark windabhängig (entweder zu kleine oder zu große akustische Reichweite)
  •  Keine gezielte Alarmierung von Einsatzkräften möglich

 

Die Sirene wir von der Leitstelle ausgelöst, oder aber auch direkt am Feuerwehrhaus, wo ein Auslöser angebracht ist.

Feuerwehrsirene

 

 

 

 

 Die fest-installierte Sirene auf dem Dach unseres Schlauchturms am Feuerwehrhaus.

 

 

 

 

 

 

2. Alarmierung per Funk:

Eine weiter Methode ist die Funkalarmierung. Sie wird dann angewendet, wenn sich die Feuerwehrdienstleistenden gerade auf einer Übungsfahrt oder direkt bei Übungen befinden. Dabei erhalten wir von der ILS eine Funkmitteilung über Einsatzart und den Einsatzort.

 

 

Funktechnik im LF 8/6

 

3. Alarmierung per Telefon:

Wir hatten auch einmal die Alarmierung über das Haustelefon eingeführt.

Diese Methode scheiterte aber daran, dass man nicht ausreichend viele Nummern alarmieren kann.

Nach ein paar Testwochen haben wir uns von dieser Möglichkeit wieder verabschiedet.

 

4. Alarmierung per FMS (Piepser):

Wir haben einen Großteil unserer Einsatzkräfte mit Funkmeldeempfängern (FME) ausgestattet um eine optimale Alarmierung zu gewährleisten.

Der Funkmeldeempfänger wird automatisch mit Auslösung der Sirene alarmiert. Die Alarmierung erfolgt ebenfalls über die ILS Passau.

Der Meldeempfänger wird umgangssprachlich auch Piepser genannt.

Der "Piepser" sendet fünf aufeinanderfolgende, unterschiedliche Töne und teilt die Einsatzmeldung der ILS mit.

 

5. Alarmierung per SMS:

Seit 2007 wird die Feuerwehr Kumreut auch per SMS-Nachricht alarmiert. Daher ist diese Form der Alarmierung die Neuste.

Die aktiven Mitglieder müssen ihre Handynummer dem Kommandanten der Wehr übermitteln, der wiederum der ILS Passau bescheid gibt.

Die angegebenen Nummern werden bei der ILS gespeichert und im Ernstfall per SMS alarmiert.

Die SMS enthält die Alarmierungszeit und die Aufforderung zum sofortigen anfahren des Feuerwehrgerätehauses.

Aus technischen Gründen können Einsatzart und Einsatzort nicht mitgeteilt werden.

Auch bei dieser Art gibt es Nachteile:

  •  Auch witterungsabhängig, d. h. im Falle von Netzstörung, durch Unwetter oder sontiges hervorgerufen, erhalten die Einsatzkräfte keine SMS.
  •  Je nach SMS-Ton des jeweiligen Handys können SMS-Mitteilung schnell überhört werden.

 

Deswegen wird bei der FF Kumreut im Ernstfall dir Sirene, der "Piepser" und die SMS-Alarmierung gleichzeitig durchgeführt, um eine einwandfreie Sicherheit für die Bevölkerung gegeben ist.

 

Was passiert nach der Alarmierung unserer Feuerwehr?

Der erste Feuerwehrmann bzw. die erste Feuerwehrfrau, der/die am Gerätehaus angekommen ist, hält sofort mit der ILS Passau per Funk Rücksprache und wiederholt den Einsatzort und die Einsatzart. Sobald dies geschehen ist, rüsten sich die Feuerwehrleute mit persönlicher Schutzausrüstung und der einsatzspezifischen Ausrüstung aus und machen sich auf dem Weg zum Einsatzort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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