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Weichen für die Zukunft gestellt

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Am 20.02.2016 hielt die FF Kumreut die Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Gibis in Kumreut ab. Um 19.30 Uhr war der Saal bereits gut gefüllt und die Versammlung konnte mit dem ersten Tagesordungspunkt beginnen.

1. Vorstand Helmut Fastner begrüßte alle anwesenden Feuerwehrmitglieder und Ehrengäste, darunter KBM Jürgen Binder, KBR Norbert Süß und 2. Bürgermeister Josef Scholler. Der erste Vorstand gab daraufhin einen kleinen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr. Er berichtete, dass die Feuerwehr Kumreut an zahlreichen Veranstaltungen teilnahm, wie z. B. am Feuerwehrball der Kameraden aus Rain, Florianigottesdienst, Staffellauf, Fahrzeugweihe des neuen KLF der Kollegen aus Rain, Grillfest, Flohmarkt, Volkstrauertag und dem Bereitstelen des Friedenslichts am Heiligen Abend.

Anschließend erfolgte das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, in diesem Jahr insbesonders für die verstorbene Fahnenmutter und Vereinswirtin Frieda Gibis.

Im 3. Tagesordnungspunkt legte Willibald Mandl seinen Tätigkeitsbereicht als Kommandant ab.

Willi Mandl berichtete über ein sehr ruhiges Jahr, was die Einsatzzahlen der Feuerwehr Kumreut angeht. Die Feuerwehr wurde zu zwei Einsätzen und einer Sicherheitswache alarmiert.

Im Oktober wurden die Feuerwehr´ler zu einem LKW Brand auf der B12 alarmiert und im Dezember zu einem Verkehrsunfall auf der B12. Beim Martinsfest des Kindergartens wurde der Verkehr geregelt.

Weiter wurden 15 Übungen und 4 Arbeitsdienste abgearbeitet.

Diese Übungen teilten sich in Gemeinschafts- und Funkübungen, Atemschutzübungen und verschiedensten Unterweisungen auf.

Einen ganz besonderen Dank sprach er der Familie Grünzinger aus Lanzesberg aus, die ihr landwirtschaftliches Anwesen für eine Gemeinschaftsübung zu Verfügung stellten.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen sprach er auch den schlechten Zustand des Feuerwehrgerätehauses an, verwies aber auch auf die hervorragende Ausstattung in Bezug auf Fahrzeuge und Einsatzkleidung.

Auch ein Tag der Jugend ist Mitte des Jahres geplant um die Jugendarbeit weiter auszubauen. Willi Mandl appellierte auch an die aktuelle Jugendgruppe, der Feuerwehr treu zu bleiben.

Im nächsten Punkt gab Jugendwart Michael Groß einen Einblick über die Jugendarbeit im Jahr 2015.

Jugendwart Michael Groß berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, wie z. B. Wissenstest und die Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsspange sowie über die Beteiligung an verschiedensten Veranstaltungen.

Für die feuerwehrtechnische Ausbildung fielen 63 Einzelstunden an und für die allgemeine Jugendarbeit 40 Einzelstunden, was eine Gesamtsumme von 103 Stunden bildet. Der Übungsschnitt beträgt bei neun Jugendmitgliedern 6,3 Personen pro Übung. Ein besonderer Dank ging an Julian Wolter der bei 35 Übung anwesend war und somit über 100 Stunden im Zeichen des Ehrenamts stand.

Daraufhin verlas Kassier Ernst Groß nach fast 60 Jahren seinen letzten Kassenbericht und gab den Anwesenden einen Einblick in die Finanzen des Vereins.

Die Kassenprüfung fand am 19.02.2016 statt.

Kassenprüfer Armin Kroiß und Josef Scholler bescheinigten dem Kassier Ernst Groß eine einwandfreie handschriftliche Buchführung.

Die Vorstandschaft wurde somit einstimmig entlastet.

Nun folgte der "spannendste" Teil der Veranstaltung. Die komplette Vorstandschaft wurde neu gewählt.

Die aktuellen Vorstandsmitglieder findet ihr hier.

Der 2. Bürgermeister Josef Scholler überbrachte die Grüße der Marktgemeinde Röhrnbach und entschuldigte den 1. Bürgermeister Josef Gutsmiedl.

Er gratulierte der neu gewählten Vorstandschaft. Er appellierte aber auch gleichzeitig an die Mitglieder der Vorstandschaft die nächsten Jahre gut zu gestalten, denn nur so ist eine vernünftige Zusammenarbeit mit der Gemeinde möglich.

Zum Thema Neubau des Gerätehauses berichtete er darüber, dass die Gemeinde über kein geeignetes Grundstück verfüge. Durch einen Einbau einer Abgasabsauganlage ist das Gerätehaus auf dem Papier wieder nutzbar. Er räumte aber auch ein, dass der bauliche Zustand des Hauses nicht mehr den aktuellen Bedingungen entspricht.

Er bedankte sich auch bei den beiden Jugendwarten Michael Groß und Simon Dietrich, denn die Jugendarbeit ist das A & O in einem Verein angesichts der demografischen Entwicklung.

Die Gemeinde kaufte im Jahr 2015 für ca. 12.000,00€ Ausrüstungsgegenstände für die insgesamt sechs Feuerwehren.

Für Kreisbrandrat Norbert Süß war es der erste „Auftritt“ in Kumreut. Er überbrachte die Grüße von Seiten des Feuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion des Landkreises Freyung-Grafenau. Und gratulierte ebenfalls der neuen    Vorstandschaft.

Die Einführung des Digitalfunks wird das Hauptthema für das nächste Jahr im Landkreis werden. Alle Gemeinden haben die entsprechenden Geräte bereits bestellt und warten nur noch auf die Auslieferung. Die Netzabdeckung beträgt 98%.

Im weiteren Bericht führte Norbert Süß einen guten Vergleich an. In Bayern kommen auf 1000 Einwohnern 26 Feuerwehrleute. Im Bundesdurchschnitt kommen auf die gleiche Einwohnerzahl nur 13 Feuerwehrleute. Bayern ist dadurch auf einem derzeit hervorragenden Stand.

Im letzten Jahr alarmierte die ILS Passau 1.765 Mal die Feuerwehren im Landkreis. Die Tendenz ist ansteigend.

Im Jahr 2016 sollen auch die Feuerwehren durch die Inspektion besichtigt werden, um evtl. Mängel festzustellen.

Zum Schluss ging der KBR auch nochmals auf die Thematik Feuerwehrgerätehaus ein. Das Gerätehaus wurde bereits durch die Regierung besichtigt. Bei diesem Termin wurde die Torgröße und die fehlenden Parkplätze bemängelt und ein Umbau ausgeschlossen.

Folgende Ehrungen wurden vorgenommen:

10 Jahre:

³  Bableck Michael

20 Jahre:

³  Drexler Thomas

25 Jahre:

³  Holler Johann jun.

³  Mandl Gerhard

³  Nader Daniel

³  Scherer Robert

³  Schwarzmeier Martin

³  Holler Konrad

³  Koller Konrad

30 Jahre:

³  Reischl Roland

40 Jahre:

³  Drexler Ludwig

50 Jahre:

³  Brandl Johann

³  Maier Josef

60 Jahre:

³  Dietrich Georg

70 Jahre:

  ³  Bableck Max sen.

 ³  Werbick Karl

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Des Weiteren wurde der langjährige Gruppenführer Alexander König zum Löschmeister befördert.

Ein großer und besonderer Dank ging an den Kassier und Schriftführer Ernst Groß, der diese beiden Ämter die letzten 60 Jahre innehatte. Aus Altersgründen legte Ernst Groß nach dieser langen Zeit diese Ämter nieder.

Der 1. Vorstand Helmut Fastner überreichte im Namen der gesamten Vorstandschaft ein Schnupftabakglas und bedankte sich bei Ernst Groß.

KBR Norbert Süße sprach sogar davon, dass diese Leistung weit und breit einzigartig sei. Ernst Groß kann auf eine beispiellose Laufbahn und auf eine perfekte Kassenführung zurückblicken. Die Meinung von dem Urgestein in der Vorstandschaft wird auch weiterhin gefragt sein.

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Nach diesem Punkt wurde die Versammlung gegen 22.00 Uhr beendet und es konnte in den gemütlichen Teil beim Rehragoutessen übergegangen werden.

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